Wie ich wohne – mein neues Zuhause

Ich hatte öfter schon mal die volo-flat erwähnt. Navajeevan hat für alle seine Freiwilligen zwei Wohnungen gemietet, die direkt übereinander sind und zu Fuß ca. 2 min vom Haupthaus Yuva Bhavan entfernt sind. Unsere flat liegt außerdem direkt neben dem D-Mart, einem riesigen und billigen Supermarkt, wo ganz Vijayawada einkaufen geht.

Die beiden Wohnungen haben genau den selben Grundriss. Ich wohne in der unteren flat. Über das Treppenhaus kommt man zu einem kleinen Eisentor.

Wenn man hindurch geht, gelangt man nach ein paar Schritten zu dem Balkon/Terrasse, der uns als Art Wohnzimmer dient. Hier treffen wir uns zum quatschen, entspannen und für einen kleinen Mittagsschlaf.

Von dort aus gelangt man auch zu unserer Waschecke. Wäsche waschen wir hier per Hand in großen Eimern mit Waschmittel und einer Bürste. Wenn mal mehr von uns zur gleichen Zeit Waschtag haben, kann es auch mal eng werden auf der Wäscheleine.

Vom Balkon aus geht auch unsere Haustür ab. Hinter der befindet sich ein länglicher Raum, in dem zwei Betten stehen. Hier schlafen Justus und ich. In unserem Flur steht noch ein großer Schrank mit allen möglichen brauchbaren (und unbrauchbaren) Dingen. Dort findet man Bastelsachen für die Kinder, eine interessante Zusammenstellung verschiedener Bücher, Spiele und anderes Zeug. Außerdem ist im Flur noch ein Waschbecken und ein Schrank mit Spinden.

Vom Flur gehen vier weitere Türen ab, eine zur Küche, die wir kaum benutzen, eine zum Zimmer von meinen Mitbewohnerinnen Anna und Vera (in deren Kleiderschrank sind auch Justus und meine Sachen einquartiert), eine andere Tür zu einem kleinen Duschraum und die vierte Tür zum Zimmer von meinen Mitbewohnerinnen Lilli und Sophia.

Geht man durch deren Zimmer, gelangt man auch in unser Bad.

Man hat in der flat zwar nicht viel Privatsphäre, um genau zu sein, ist die einzige Privatsphäre im eigenen Bett, aber man gewöhnt sich daran schnell. Ich genieße es sehr nie allein zu sein und wenn man das aber wirklich mal braucht, geht man eben einkaufen oder spazieren.

Wir können auch auf das Dach über unseren beiden Flats gehen. Dort machen wir manchmal Sport, Yoga oder Musik.

Am Anfang hätte ich nie gedacht, dass ich mich hier in der flat mal wohlfühlen könnte, aber es hat nicht lange gedauert und nun sage ich nur noch „Zuhause“.

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