Unser Wochenendtrip nach Hampi

Einmal im Monat erlaubt uns Navajeevan einen zusätzlichen Tag frei zu nehmen, sodass wir zusammen wegfahren können, um Kurzurlaub zu machen. Diesen Monat also ging unser erster Ausflug nach Hampi im Bundesstaat Karnataka. Hampi ist ein historisches Dorf und UNESCO-Weltkulturerbe.

So stiegen wir am Donnerstagabend nach unserer Arbeit in den Zug. Zugfahren in Indien ist ziemlich spannend. Beim Ticketbuchen muss man sich entscheiden, in welcher Klasse man reisen will. Es gibt 1.-3. Klasse und noch Sleeper Class, also mit Betten. Die vier Klassen gibt es alle nochmal nur mit AC, also Klimaanlage und das ist entsprechend teurer. Wir haben uns für die normale Sleeper Class entschieden. In einem Abteil sind zweimal drei Betten übereinander und auf der anderen Seite vom Gang nochmal zwei. Durch die offenen Fenster und Türen und die drei kleinen Ventilatoren haben wir aber genug Luft erhaschen können. Überraschenderweise konnten wir alle super schlafen und nach 12 Stunden Fahrt am nächsten Morgen in Hospet aus dem Zug steigen.

Von Hospet aus sind wir dann nochmal eine halbe Stunde mit dem Bus nach Hampi gefahren. Dort haben wir uns dann erstmal eine Unterkunft gesucht.

Die nächsten zwei Tage waren eine angenehme Mischung aus Baden, die Landschaft erkunden und ein bisschen Kultur-Sightseeing.

Da Hampi sehr touristisch ist, konnten wir unsere Kleiderordnung ein bisschen lockern. Das heißt, unsere Haare haben wir getragen, wie wir wollten und die Jungs konnten auch mal kurze Hosen tragen. Trotzdem wurden wir oft darauf angesprochen, dass wir als Europäer so indische Kleidung tragen. Mir kam es so vor, als wurde das von vielen gewertschätzt. Andere Touristen sind trotzdem mit kurzen Hosen und ärmellosen Oberteilen umhergelaufen. Außerdem haben wir zur Abwechslung mal wieder westlicheres Essen bestellen können.

Weil wir das gefühlt ständig machen, sind wir auch diesmal auf zwei Hügel hochgestiefelt und durften wieder eine unglaubliche Aussicht genießen.

Aufgrund seiner Geschichte finden sich in Hampi viele Hindu-Tempel, die sehr beeindruckend sind. Dort trifft man auch öfter mal Affen an.

Viele Teile der alten Stadt sind noch erhalten und bilden heute eine imponierende Landschaft.

Den Rückweg sind wir dann Sonntag Nachmittag angetreten und nach 13,5 h um halb 6 in der Früh in Vijayawada eingetroffen.

Hampi ist auf jeden Fall immer einen Besuch wert und schon als wir noch da waren, meinten einige, dass wir unbedingt nochmal hinfahren müssen.

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