Volunteers‘ Meeting in Hyderabad

Am Wochenende waren wir Freiwilligen zu einem Treffen in Hyderabad eingeladen.

Hyderabad ist die viertgrößte Stadt Indiens mit 7,7 Millionen Einwohnern und liegt ca. 300 Kilometer westlich von Vijayawada, wo wir wohnen. Hyderabad ist im Nachbar-Bundesstaat Telangana und man spricht dort, genau wie bei uns, Telugu.

Die Stadt ist vor allem für seine Vielfalt an Bengals bekannt. Das sind Armreifen für Frauen, von denen sie oft einen kleinen Stapel am Arm tragen.

Navajeevan hat drei verschiedene Standorte, wo sich Projekte für Straßenkinder befinden. Das ist zum einen Vijayawada, wo sich die meisten Projekte befinden, die dann Navajeevan Bala Bhavan (NJBB) bilden. Dann gibt es natürlich noch Hyderabad, wo vier Projekte stationiert sind und Visakhapatnam, eine Stadt nördlich von Vijayawada, wo sich ebenfalls Projekte befinden. Diese alle zusammen bilden dann Don Bosco Navajeevan (DBNJ).

In Vishakapatnam arbeiten zurzeit keine Freiwilligen und in Hyderabad werden die Freiwilligen nur in eins der Projekte dauerhaft geschickt. Während wir also zu zwölft ankamen (Steffis Mama ist auf Besuch da und so war Steffi in den Ferien), waren die Hyderabad-Freiwilligen „nur“ zu fünft. Drei von ihnen sind aus Österreich und zwei von ihnen aus den Niederlanden.

Am Freitag in der Früh sind wir also mal wieder in den Zug gestiegen und kamen nach 6 Stunden pünktlich zum Mittagessen in Hyderabad an. Wir wurden für das Wochenende im Provincial House herzlich willkommen geheißen. Vijayawada gehört zur Don Bosco Provinz Hyderabad, sodass dort auch der Hauptsitz vom Provinzial ist.

Während wir am Freitag das berühmte Golkonda Fort von Hyderabad besichtigt haben, wurde unsere Stadtbesichtigung am Sonntag noch durch das Wahrzeichen der Stadt: das Charminar, so wie eine Tempelbesichtigung, Bootsfahrt und vielen anderen Punkten ergänzt.

Das Fort Golconda – eine historische Stätte

Das Charminar bildet ein H und damit den Anfangsbuchstaben der Stadt

Außerdem hatten wir am Sonntag die Möglichkeit das Projekt der anderen fünf Freiwilligen zu besuchen und so auch nochmal ein anderes Navajeevan-Projekt mit all seinen Unterschieden kennenzulernen.

Am Samstag blieben wir im Provincial House, um mehr über unseren Job als Freiwillige und die Werte, die in Don Bosco Organisationen verankert sind, zu lernen. Außerdem hatten wir die Möglichkeit in einen gemeinsamen Erfahrungsaustausch mit den anderen Freiwilligen zu kommen. Der Provinzial war aber auch sehr interessiert an unserer Wahrnehmung von Indien, den Projekten und vor allem an Verbesserungsvorschlägen. Er war unglaublich vertrauenserweckend in seinem Auftreten und ich bin sehr dankbar, dass er für die Provinz zuständig ist, in der ich arbeite.

Unser Aufenthalt wurde mit einem gemeinsamen Essen abgeschlossen. Wir besuchten ein Restaurant, das vor allem auch westlicheres Essen verkauft und so haben wir nach langer Zeit mal wieder Dinge wie Burger, Pizza oder Risotto gegessen.

Am Montag sind wir dann mit dem Zug sieben Stunden zurück nach Vijayawada gefahren.

Ich freue mich schon sehr auf das nächste Treffen in einem halben Jahr und bin gespannt, wie viel sich bis dahin geändert hat.

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